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Bösartige Tumoren der Brust (Mammakarzinome)
gehen vom Drüsenanteil der Brust aus. Brustkrebs ist in Deutschland
wie in vielen anderen Industrieländern die häufigste Krebserkrankung
der Frau, jeder vierte Krebsfall bei der Frau betrifft die Brust.

- Jährlich erkranken in Deutschland
schätzungsweise 43.000 Frauen neu, von diesen sind etwa 15.000 zum
Diagnosezeitpunkt jünger als 60 Jahre.
- Das Erkrankungsrisiko steigt ab
dem vierten Lebensjahrzehnt mit zunehmendem Alter allmählich an.
Insgesamt hat die Häufigkeit dieser Krebsform
in Europa in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen.
Ursachen und Risikofaktoren
Die
Mehrheit aller Patientinnen mit Brustkrebs,
also etwa 90% bis 95% aller betroffenen Frauen, erkranken "spontan",
ohne dass in ihrer Familie bereits häufiger Brustkrebs aufgetreten wäre.
Nach modernen Erkenntnissen sind bei der Entstehung
von Brustkrebs viele verschiedene Einflüsse auf noch nicht bekannte
Weise gemeinsam beteiligt.
Es konnten aber eine Reihe von Risikofaktoren
aufgedeckt werden, die das persönliche Risiko erhöhen, an Brustkrebs
zu erkranken:
- Frauen
mit früher erster Regelblutung, mit spätem Eintritt der Wechseljahre
und Frauen mit später erster oder keiner Geburt
- Lebensalter:
Etwa ab dem 30. bis 75. Lebensjahr steigt das Krebs-Erkrankungsrisiko
eines jeden Menschen stetig an, weil mit zunehmendem Alter Fehler
in der Zellteilung wahrscheinlicher werden.
- Ernährung:
Übergewicht und Alkoholmissbrauch:
Ein Verzehr
von Fünfmal am Tag eine Portion Gemüse oder Obst , eine fett- und
kalorienarme Ernährung sowie Verzicht auf Alkohol und Nikotin schützt
vor Krebs.
- Familiäre Belastung:
Vorkommen von Brustkrebs bereits bei der
Mutter oder gar bei mehreren Verwandten ersten Grades. Deshalb müssen
Sie jedoch nicht das gleiche Schicksal erleiden! Es gibt
heute moderne Möglichkeiten, die Erkrankung viel früher zu erkennen und
erfolgreicher zu bekämpfen. ( s.a. BRCA-1/2-Antigentest).
- Östrogene:
Bei einer Hormonersatzbehandlung
über mehr als 5 Jahre zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden kann
ein geringfügig erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, nicht
ausgeschlossen werden.
Risiko
heißt hierbei nicht, dass man zwangsläufig
erkrankt. Wer jedoch einer Risikogruppe für eine Krebsart angehört, sollte
in besonderem Maße die Möglichkeiten der Früherkennung (Vorsorge-
und Selbstuntersuchung)
nutzen und, wo immer möglich, die bekannten Risiken vermeiden.
Nützliche links:
Brustkrebs-Info http://www.brustkrebs-berlin.de/
Ernährung und Brustkrebs http://www.optipage.de/brustkrebs.html
Sport und Brustkrebs http://www.dgsp.de/ds_1002.htm
Brustkrebsnachsorge http://www.krebsinfo.de/ki/pat/nachsorge/fax5101x3.html
Brustkrebs-Initiative-Hilfe zur Brustgesundheit e.V.
http://www.brustkrebs.net/
eBreastctr - Brustkrebs-Hilfe und -Beratung: http://www.ebreastctr.de/
Online Expertendienst der Deutschen Gesellschaft für Senologie
zum Thema Brustkrebs:
http://www.med-netconsult.de/mammamia/

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