Jodmangel ist der zweithäufigste Mangelzustand
in der Schwangerschaft.
Der in Schwangerschaft und Stillzeit benötigten
täglichen Jodmenge von 230 bis 260 Mikrogramm steht - wie Untersuchungen
gezeigt haben - eine tägliche Jodaufnahme über Nahrungsmittel von nur
etwa 72 Mikrogramm entgegen. Dies hat zwangsläufig einen Jodmangel zur
Folge.
Durch Jodmangel entstehende Erkrankungen der
Mutter und des Babys, wie beispielsweise die Kropfbildung oder Mangelentwicklung,
sind überflüssig (wie ein Kropf!) und vermeidbar.
Jodmangel-Vorbeugung
Verwendung von jodiertem
Speisesalz bzw. jodiertem Kochsalzersatz.
Bevorzugung von
mit jodiertem Speisesalz hergestellten Lebensmitteln, insbesondere Brot
und Fleischwaren.
Regelmäßiger Verzehr von Seefisch
und Milch.
Jede Schwangere sollte während
ihrer gesamten Schwangerschaft und
Stillzeit
zusätzlich Jod (150 bis 200 Mikrogramm pro Tag) als
Tablette einnehmen.