Koffein wirkt anregend, verengt
die Blutgefässe, vermindert so die Sauerstoffversorgung der Plazenta
und kann bei übermäßigem Konsum das Geburtsgewicht Ihres Babys beeinträchtigen.
Koffein geht direkt durch die Plazenta in den kindlichen
Organismus über. Der Koffeingehalt im Körper des Ungeborenen ist genauso
hoch ist wie bei der kaffeetrinkenden Mutter.
Koffein hemmt die Aufnahme von Eisen
aus der Nahrung.
Koffein wird beim auch beim Stillen
über die Muttermilch direkt an Ihr Baby weitergegeben und kann es unruhig
und reizbar machen.
Das Ergebnis einer schwedischen Untersuchung,
dass die Fehlgeburtenrate bei mehr als vier Tassen Kaffee täglich
doppelt so hoch ist, konnte in einer großen amerikanischen Studie
nicht wiederholt werden.
Wenn Sie nur schwer auf Kaffee oder Cola
verzichten können, versuchen Sie es mit den entkoffeinierten Sorten
oder schränken Sie Ihren Kaffeekonsum deutlich ein. Vermeiden Sie
außerdem Schwarztee und colaartige Getränke
Übrigens: Wird übermäßiger Kaffeekonsum zusätzlich mit
Zigaretten-Genuss kombiniert, so wirkt sich dies negativ auf die Fruchtbarkeit
aus!
Koffein - Der geheime Inhaltsstoff
Das Wort Koffein verbindet jeder mit Kaffee.
Allerdings ist der Muntermacher auch in anderen Getränken, Medikamenten
und Nahrungsmitteln enthalten
Produktbeispiele
durchschnittlicher
Koffein- Gehalt
eine Tasse Kaffee
100 mg
eine Tasse Tee
50 mg
eine Tasse Kakao
5 mg
100 g Halbbitterschokolade
90 mg
100 g Vollmilchschokolade
15 mg
250 ml Energy-drinks
(red bull, flying horse u.a.)
Schwarzer Tee kann ebenso anregend und gefäßverengend
wirken wie Kaffee und enthält zusätzlich noch Tannin, das die Verwertung
von Eisen im Dünndarm verringern kann.
Halten Sie sich daher in Ihrer Schwangerschaft
besser an Kräutertees.