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EPI-NO: Aktiver Dammschutz beginnt vor der Geburt

 

In Deutschland kommen jährlich 400 000 Kinder mit Hilfe eines Dammschnittes (Episiotomie) zur Welt - und in 200 000 Fällen konnten Dammrisse nicht verhindert werden.
Neben schlechter und schmerzhafter Wundheilung und einer vorübergehenden Blasenschwäche können diese zu bleibenden Spätfolgen wie Inkontinenz, Blasensenkung und Beschwerden beim Stuhlgang in höherem Alter mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führen.
Erfahrene Frauenärzte und Hebammen haben ein neuartiges Übungsgerät und eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe die Häufigkeit von Dammschnitten oder -rissen erstmals deutlich reduziert werden kann: EPI-NO-Geburtstrainer

Trainingsablauf

Mit dem Geburtstrainer EPI-NO dehnt die Schwangere selbst in täglichen Übungen sanft und natürlich den Damm. Mit einem aufpumpbaren Ballon werden die Muskulatur und das Gewebe des Scheidenausganges langsam gedehnt und elastischer gemacht und ohne Stress auf die Belastungen während der Geburt vorbereitet.
In der Rückbildungsphase wird damit die Beckenbodenmuskulatur rascher gestrafft.
Mit Hilfe von EPI-NO kann die Schwangere des weiteren das aktive Herauspressen Ihres Babys während der Austreibungsphase bewusst üben und nachahmen.
Somit entwickelt sie ein Gefühl für den Geburtsvorgang und vermindert ihre Ängste vor der Geburt und den damit verbundenen Schmerzen. Dem Baby kann damit nachweislich die Geburt erleichtert werden.

Ab der 38. Schwangerschaftswoche (14 Tage vor dem errechneten Geburtstermin) sollte die Schwangere mit den Übungen beginnen. Schon 1-2 x 20 Minuten täglich reichen aus, um langsam den gewünschten Trainingserfolg zu erzielen.

Kosten

Leider kann heutzutage nicht mehr alles, was medizinisch machbar und sinnvoll ist, von den Krankenkassen bezahlt werden.

Die Vermeidung von geburtsbedingten Schäden am Damm mittels EPI-NO ist keine Leistung der Krankenkassen. Der Geburtstrainer und die damit verbundene Beratung und ärztliche Untersuchung müssen Ihnen deshalb als individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) privatärztlich auf der Grundlage der GOÄ in Rechnung gestellt werden.

Nützliche links:

Beckenboden- und Geburtstraining http://www.epi-no.de