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VASEKTOMIE - die Sterilisation des Mannes

 

Wirkung:

Bei der Sterilisation des Mannes (sog. "Vasektomie") wird ein kleiner Teil des Samenleiters entfernt und die beiden Enden so vernäht, dass ein Aneinanderwachsen verhindert wird. Danach gelangen keine Spermien mehr aus dem Hoden in den Samenerguss.

Da der Samenerguss zum überwiegenden Teil aus Sekreten der Prostata und der sog. Samenbläschen besteht, wird er durch den Eingriff nicht sichtbar verändert.

Vorteile:

  • Der operative Eingriff kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden, d.h. im allgemeinen ist keine Vollnarkose erforderlich.
  • Keinerlei Veränderung des sexuellen Verlangens sowie kein Eintreten einer Impotenz, wie von vielen Männern befürchtet.
  • Nach dem Eingriff Erfolgskontrolle durch Überprüfung des Samenergusses möglich.

Nachteile:

  • Bleibende Unfruchtbarkeit, die praktisch nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Für wen geeignet?

  • Für alle Männer, deren Familienplanung sicher abgeschlossen ist.

Zusammenfassung:

  • Bei endgültig abgeschlossener Familienplanung ist die Sterilisation des Mannes wesentlich gefahrloser als die der Frau, in örtlicher Betäubung durchführbar und genauso sicher.
  • Jedoch sollte ebenso wie bei der Tubenligatur der Frau die Endgültigkeit der Unfruchtbarkeit bedacht werden - zumal ein Mann bis ins Greisenalter zeugungsfähig bleiben würde!

 

Nützliche links:

http://www.vasektomie.de