Die verschiedenen Computersysteme stellen keine
Empfängnisverhütungsmethoden dar, sondern dienen lediglich als Hilfsmittel
bei der Anwendung der sogenannten "Natürlichen Familienplanung":
Sinn dieser Verhütungsmethode ist, an den als
fruchtbar erkannten Tagen den Verkehr zu meiden, oder auf andere Verhütungsmethoden
auszuweichen.
Vor der Anwendung dieser Geräte ist es wichtig, sich mit den Methoden
der NFP ("natürliche
Familienplanung") auseinanderzusetzen und die Grundlagen der hormonellen
Vorgänge des Zyklus und ihre Wirkungen zu verstehen.
Die sogenannten "Verhütungscomputer" lassen
sich in zwei Gruppen einteilen:
Die meisten Geräte sind nach den Regeln der "erweiterten" Temperaturmethoden
programmiert, andere bieten die Möglichkeit zusätzliche Daten zu erheben,
z. B. Beschaffenheit des Zervixschleimes oder mittels Teststäbchen,
die das luteinisierende Hormon (LH) feststellen.
Der schlechte Pearlindex lässt die Methode teuer
(Anschaffungskosten und monatliche
Testmaterialkosten!) und ineffektiv
erscheinen, so dass sie nur für Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus
(mind. 23 Tage und höchstens 35 Tage) geeignet erscheint, die eine Schwangerschaft
nicht sicher ausschließen müssen.