Aktuelles

+++ Technische Probleme mit Praxistelefon +++

Wegen vorübergehender technischer Probleme bei der Telekom-Leitung war der telephonische Kontakt mit unserer Praxis teilweise eingeschränkt.

Wir bitten Sie im Fall etwaiger Unannehmlichkeiten hierfür um Entschuldigung und danken Ihnen für Ihr Verständnis!

 

 

 

 

+++ Fachärztlicher Bereitschaftsdienst für den Landkreis Erding/Ebersberg +++

Damit Sie auch außerhalb meiner Sprechzeiten, nachts, sowie an Wochenenden und an Feiertagen nicht ohne fachärztliche Hilfe auskommen müssen, beteiligen sich Frauenärztinnen und -ärzte aus Erding und Ebersberg neben der Arbeit in ihrer Praxis auch am Ärztlichen Bereitschaftsdienst Bayern.  

Sie erreichen die/den jeweilige/n diensthabene/n Frauenärztin/arzt über die Vermittlungs- und Beratungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns über die bundeseinheitliche kostenfreie Rufnummer

                                             116 117 

Der Fachärztliche Bereitschaftsdienst der Frauenärztinnen/ärze für den Bereich Erding/Ebersberg ist organisiert:   

  • Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 18.°° bis einschließlich 08°° Uhr des Folgetages  
  • Mittwoch von 13°° bis einschließlich Donnerstag 08°° Uhr
  • Freitag von 13°° bis einschließlich Montag 08°° Uhr       
  • An Samstag erreichen Sie die/den diensthabende/n Frauenärztin/arzt von 9°° bis 11°° Uhr direkt in ihrer/seiner Praxis vor Ort.

 

                                                                                                   Ihr Praxisteam 
                                                       Dr. med. Werner Unverdorben

 

 

            +++ Zikavirus.Infektion: eine neue Gefahr für das Ungeborene +++

 

Das Robert Koch Institut hat im Epidemiologischen Bulletin 2/2016 über die Ausbreitung der Zikavirus-Infektion und den Verdacht eines Zusammenhangs mit fetalen Schädigungen bei Infektion Schwangerer berichtet und warnt deshalb Schwangere vor Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen.
Das Zikavirus gehört in die Gruppe der Flaviviren und wurde erstmalig bei Rhesusaffen im Zika-Wald in Uganda entdeckt, wodurch es seinen Namen erhielt. Seit dem vergangenen Jahr erreichen uns Berichte aus Brasilien, dass eine Zikavirus-Infektion im ersten Trimenon der Schwangerschaft möglicherweise Fehlentwicklungen des Gehirns in Form der Mikrocephalie bewirken soll. Die brasilianischen Behörden berichten unterschiedlichen Quellen zufolge über mehr als 3000 betroffene Neugeborene im Jahr 2015. Hauptinfektionsregionen sind derzeit Länder in Mittel- und Südamerika. Weitere Länder, in denen in den letzten 9 Monaten Infektionen auftraten, sind der Auflistung des ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) zu entnehmen.
Die Übertragung der Zikaviren erfolgt durch Aedes aegyptii, der Gelbfiebermücke, die in den genannten Gebieten eine zunehmende Verbreitung findet. Eine Mensch zu Mensch-Übertragung ist nicht zu erwarten, außer bei Sexualkontakten zu akut Erkrankten. In Deutschland und Mitteleuropa gibt es keinen entsprechenden Vektor, weshalb sich eingeschleppte Fälle nicht weiterverbreiten können.
Oft verläuft die Infektion bei einer Inkubationszeit von wenigen Tagen symptomlos oder mit nur leichter Symptomatik (leichtes Fieber, Hautausschlag, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Konjunktivitis, Durchfall), und die beweisende Diagnostik ist nur durch Laboruntersuchungen zum Virusnachweis möglich.
Bis auf weiteres sollten Schwangere grundsätzlich keine Reisen in Gebiete mit Zikavirus-Gefährdung unternehmen.
Falls eine solche Reise zwingend notwendig und unaufschiebbar ist, stehen keine anderen Präventionsmöglichkeiten zur Verfügung als ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen, der aber niemals vollständige Sicherheit garantieren kann:


   1. Körperbedeckende lange, möglichst helle Kleidung
   2. Anwendung von Repellentien auf allen unbedeckten Hautflächen und ggf. auch auf der Kleidung
   3. Verwendung von Moskitonetzen
   4. Aufenthalt möglichst in klimatisierten, mückensicheren Räumen


Auch Nicht-Schwangere sollten bei Reisen in diesen Ländern diese Risiken beachten und für eine sichere Kontrazeption während ihrer Reise sorgen. Bei dringend erforderlichen Reisen in Gefährdungsgebiete der Welt müssen neben einem kompletten Basisimpfschutz natürlich auch weitere länderspezifische Reiseimpfungen auch in der Schwangerschaft erfolgen.

Anschrift

Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präventionsmediziner dgf

Zollnerstr. 8
85435 Erding

Tel. : 0 81 22 / 48 555
Fax : 0 81 22 / 90 177 0

info@unverdorben.org
www.unverdorben.org