Das Kondom wirkt als hauchdünner Gummischutz aus Latex, der vor dem Geschlechtsverkehr über das steife männliche Glied gezogen wird.

Das Ejakulat mit den Samenzellen kann somit nicht in die Scheide oder die Gebärmutterhöhle gelangen. Das Glied muss aus der Scheide gezogen werden, bevor die Erektion nachlässt. Damit das Kondom nicht abrutscht und keine Samenflüssigkeit austritt, muss es beim Herausziehen am Gliedansatz festgehalten werden.

  • Vorteile:
    einfach anzuwenden, leicht erhältlich, spontan nur bei Bedarf anzuwenden,
    keine chemische oder hormonelle Nebenwirkungen,
    als hauchdünne "trennende Schicht" zwischen "Ihr" und "Ihm" wirksamer Schutz gegen HIV, Chlamydien, HPV und andere sexuell übertragbare Erkrankungen
    Kondom
  • Nachteile:
    Kondome können platzen oder reißen.
    Das Material  kann Latexallergien auslösen.
    Die Anwendung beim Geschlechtsverkehr wird von vielen Paaren als störend empfunden.
  • Für wen geeignet?
    Grundsätzlich für alle Paare, die sich über das relativ hohe Schwangerschaftsrisiko im klaren sind.
    Es kann bei einem neuen Partner zusätzlich unter dem Gesichtspunkt des Schutzes vor sexuell übertragbaren Erkrankungen verwendet werden.


Zuverlässigkeit

Das Kondom stellt keine sehr sichere Methode zur Empfängsnisverhütung dar, schützt aber wirksam vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
Öl- und fetthaltige Gleitmittel, Vaseline oder Cremes und Salben zur Behandlung von Scheideninfektionen können das Gummi angreifen. Sie sind deshalb ungeeignet für den gleichzeitigen Gebrauch mit Kondomen.

Kondome-links

Anschrift

Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präventionsmediziner dgf

Zollnerstr. 8
85435 Erding

Tel. : 0 81 22 / 48 555
Fax : 0 81 22 / 90 177 0

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