Hormonelle Verhütungsmethoden

Der US-Chemiker R. Marker entdeckte in den 1940iger Jahren in der mexikanischen Yamswurzel die Substanz Diosgenin, das absolut identisch ist mit dem weiblichen Sexualhormon Progesteron.
1951 gelang es G. Pincus in Mexiko-Stadt aus diesem naturidentischen Progesteron Norethisteron herzustellen, das den Eisprung verhindert. Das daraus entwickelte Medikament Inovit® wurde jedoch erst 1960 offiziell als erste Anti-Baby-Pille in den USA zugelassen.
Moderne hormonelle Verhütungsmittel enthalten heute synthetische Sexualhormone, die in ihrer Wirkung mit den körpereigenen Hormonen Östrogen und Gestagen annähernd identisch - aber eben nicht baugleich - sind. Diese Präparate greifen in die Steuerung des Monatszyklus ein und verhindern sehr sicher das Eintreten einer Schwangerschaft.

Die Pille ist das am häufigsten benutzte Verhütungsmittel. Sie ist sicher und hat viele zusätzliche Vorteile. Aber sie stellt auch ein höchst wirksames Medikament mit typischen Nebenwirkungen dar.

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Der NuvaRing® ist ein weicher biegsamer Kunststoffring, der nur einmal im Monat in die Scheide eingesetzt und dann für drei Wochen liegen bleibt.

Weiterlesen: Scheidenring

Das dünne 4,5 x 4,5 cm große Verhütungspflaster gibt über die Haut Hormone zur Schwangerschaftsverhütung direkt an den Blutkreislauf ab.

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Die Minipille unterscheidet sich grundlegend von der Kombinationspille. Sie enthält keine Östrogene, sondern nur ein Gestagen (Gelbkörperhormon), entweder den Wirkstoff Levornogestrel oder den Wirkstoff Desogestrel. 

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Implanon® ist ein langwirksames hormonelles Verhütungsmittel und besteht aus einem kleinen, flexiblen und dünnen Kunststoffstäbchen, das nach einer lokalen Betäubung an der Innenseite des Oberarms unter die Haut eingesetzt wird.

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Ein Gestagen (Gelbkörper)-Depot wird in den Muskel gespritzt und gibt drei Monate lang gleichmäßig seinen Wirkstoff ab - weitere Anwendungsfehler scheiden aus.

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Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präventionsmediziner dgf

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