Infektionsdiagnostik

Schwangere besitzen aufgrund vielfältiger hormoneller Veränderungen eine abgeschwächte Immunabwehr und sind deshalb empfänglicher für ansteckende Infektionskrankheiten.
Vorsicht lohnt sich.
Das beginnt schon beim täglichen Frühstück. Folgende Lebensmittel sollten Sie besser meiden.
Denn in seltenen Fällen können Krankheiten, die für eine werdende Mutter eigentlich keine Bedrohung darstellen für das Baby im Bauch so richtig gefährlich werden.

 

Beschäftigungsverbot bei Tätigkeiten mit Umgang von Kleinkindern

Sobald die werdende Mutter dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft mitgeteilt hat, muss dieser das zuständige Gewerbeaufsichtsamt darüber informieren und der Schwangeren eine betriebsärztliche Untersuchung anbieten, damit deren individuelle Infektionsgefährdung festgestellt werden kann.
In jedem Einzelfall ist anhand der konkreten Arbeitsplatzbedingungen und unter Berücksichtigung der Immunitätslage sowie der sich daraus ergebenden Gefährdungslage zu prüfen, welche Tätigkeiten die Schwangere in welchem Umfang weiterhin durchführen darf. Der zuständige Betriebsarzt ist bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung mit einzubeziehen. 
Bis zum Vorliegen der ärztlichen Bescheinigung vom Betriebsarzt ist sie vorläufig von Tätigkeiten mit direktem Kontakt zu Kindern freizustellen.
Die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt bescheinigen lediglich, ob und – wenn ja – wie lange ein Beschäftigungsverbot auszusprechen ist.
Das Beschäftigungsverbot selbst spricht der Arbeitgeber aus.

 

Toxoplasmose ist eine auch bei uns in der Umwelt noch sehr weit verbreitete Infektion von Mensch und Tier mit dem mikroskopisch kleinen Parasiten Toxoplasma gondii. Mehr als 1/3 der Weltbevölkerung ist infiziert. 

Weiterlesen: Toxoplasmose

Zytomegalie (CMV) ist eine für die meisten Menschen ungefährliche Viruserkrankung und verläuft bei 80% der erkrankten Menschen ohne auffällige Symptome.

Weiterlesen: Zytomegalie

Die Erkrankung an Ringelröteln ist eine gutartig verlaufende Virusinfektion, die durch Parvoviren B19 ausgelöst wird. Sie tritt im Winter und im Frühjahr v.a. in Schulen und Kindergärten gehäuft auf.

Weiterlesen: Ringelröteln (Erythema infectiosum)

In unserem Körper leben viele Bakterien, die uns nicht schaden, häufig sogar von großem Nutzen sind. So beherbergt jede dritte Frau in ihrer Scheide für sie selbst völlig harmlose Bakterien, sog. Streptokokken der Gruppe B.

Weiterlesen: B-Streptokokken

Anschrift

Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präventionsmediziner dgf

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