Eine Infektion mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis zählt heute zu einer der weltweit am häufigsten durch sexuellen Kontakt übertragenen Krankheiten.

Je nach Altersgruppe sind etwa zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydia trachomatis infiziert. Etwa 90 Prozent der infizierten Frauen und zirka 50 Prozent der betroffenen Männer weisen dabei jedoch keinerlei Beschwerden auf. Diese unerkannten Infektionen führen leicht zu weiteren Ansteckungen.

Folgen einer Infektion bei Frauen sind zunächst Entzündungen des Gebärmutterhalses, seltener der Harnröhre. Die Erreger können „aufsteigen" und zu akuten Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter und Eierstöcke führen.
Die Beschwerden sind oft sehr unspezifisch, so dass viele Frauen eine Infektion nicht bemerken und diese chronisch werden kann. Als Langzeitfolgen einer unbehandelten Chlamydien-Infektion können beispielsweise Unfruchtbarkeit, Eileiterschwangerschaften infolge einer Verklebung der Eileiter und auch Fehl- oder Frühgeburten auftreten.

Aus diesem Grund wird bei allen Frauen unter 25 Jahren einmal jährlich im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung von der Krankenkasse ein Test auf Chlamydien erstattet.

Wir empfehlen allen aktiven Frauen, unabhängig vom Alter, einen jährlichen Chlamydientest als regelmäßige Zusatzuntersuchung.

Sollten Chlamydien nachgewiesen werden, so kann die Infektion und deren evtl. gefährliche Spätfolgen mit einer antibiotischen Therapie von beider Partner gut behandelt werden.

Chlamydien-links

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Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präventionsmediziner dgf

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