Mit der Untersuchung auf HPV-Viren ist es möglich, das Risiko einer späteren Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs noch frühzeitiger zu erkennen als mit dem Pap-Abstrich. 

Humane Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich, die jedoch meistens nicht bemerkt werden und sich spontan rasch zurückbilden.
Bestimmte Typen dieser Viren (Hochrisiko- oder high risk-Viren) stehen jedoch in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, dem nach Brustkrebs zweithäufigsten bösartigen Tumor der Frau:
In Deutschland erkranken jährlich 7.000 Frauen neu daran.

Die jährliche Krebsvorsorge mit dem Pap-Zellabstrich stellt eine sehr gute Methode zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar, die jedoch keine 100%ige Sicherheit gewährleisten kann. 
Zur Ergänzung Pap-Abstriches bei der Krebsvorsorgeuntersuchung wird heute deshalb ab dem 30. Lebensjahr zusätzlich ein Screening auf HPV empfohlen. 

Unsere Praxis bietet Ihnen deshalb den HPV-Test als Zusatzleistung an, mit dessen Hilfe ein eventuelles Risiko für die Entstehung einer späteren Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs frühzeitig aufgedeckt werden kann:
Wird dabei eine HPV Infektion mit high-risk-Viren festgestellt, werden Pap-Kontrolluntersuchungen alle 3-6 Monate empfohlen. Fällt der HPV-Test unauffällig aus, so ist der jährliche Pap-Abstrich vollkommen ausreichend. Eine erneute Wiederholung des HPV-Tests wird dann erst nach 2-3 Jahren empfohlen.

Neuerdings können sich Frauen durch eine HPV-Impfung vor HPV-Infektionen mit dem Virus Typ 16 und 18 und damit vor späterem Gebärmutterhalskrebs bereits in jungen Jahren schützen.

Anschrift

Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präventionsmediziner dgf

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