Die Kupfer-Spirale gibt kontinuierlich winzige Mengen Kupfer in die Gebärmutterhöhle ab. Dadurch wird die Beweglichkeit der Spermien gestört sowie die Einnistung des Eies verhindert.

Kupferspiralen gib es in verschiedenen Formen. Sie bestehen aus einem kleinen Stück Kunststoff in Form eines T oder eines Ankers, das mit Kupferdraht umwickelt ist. Die Spirale muss von einem Frauenarzt oder einer Frauenärztin eingesetzt werden.

  • Vorteile:
    Sichere, absolut hormonfreie Langzeitverhütung über mehrere Jahre.
  • Nachteile:
    Blutungsstörungen (Schmierblutungen), stärkere, oft auch längere und schmerzhaftere Monatsblutungen.
    Gefahr aufsteigender Infektionen v.a. bei Frauen mit häufig wechselnden Partnern, so dass in sehr selten Fällen Eileiterschwangerschaften die Folge sein können.
    Die Spirale wird vorzugsweise während einer Monatsblutung in die Gebärmutter eingesetzt, was mit einem kurzen Schmerz verbunden ist, der aber unter Anwendung von Akupunktur weniger schlimm ist als befürchtet.

    Für wen geeignet?
    Grundsätzlich für jede Frau, die bereits ein Kind geboren hat und langfristig sicher verhüten will sowie hormonelle Verhütungsmittel ablehnt.
    Für Frauen, die östrogenhaltige Pillen entweder nicht vertragen oder nicht einnehmen sollten (z.B. Raucherinnen, Alter über 40, Krampfadern usw.)
  • Für wen nicht geeignet?
    Frauen mit einem sehr engen Muttermund.
    Wegen des Risikos aufsteigender Infektionen nur bedingt tauglich für Frauen, die noch keine Kinder geboren haben.
  • Zuverlässigkeit:
    Die Kupfer-Spirale ist ein sehr sicheres, hormonfreies und preiswertes Langzeit-Verhütungsmittel.
    Insbesondere nach einer Geburt lässt sie sich problemlos einlegen und wird gut vertragen und muss auch nach dem Ende der Stillzeit nicht gewechselt werden.

Anschrift

Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Präventionsmediziner dgf

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