Bei der Sterilisation des Mannes (Vasektomie) wird in einem operativen Eingriff ein kleiner Teil des Samenleiters entfernt und die beiden Enden so vernäht, dass ein späteres Aneinanderwachsen verhindert wird.

Danach gelangen keine Spermien mehr aus dem Hoden in den Samenerguss. Da das Ejakulat zum überwiegenden Teil aus Sekreten der Prostata und der sog. Samenbläschen besteht, wird der Samenerguss durch den operativen Eingriff nicht sicht- oder spürbar verändert.

  • Vorteile:
    Der ambulante operative Eingriff kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden, d.h. im allgemeinen ist keine Vollnarkose erforderlich.
    Keinerlei Veränderung des sexuellen Verlangens und Empfindens.
    Nach dem Eingriff Erfolgskontrolle durch Überprüfung des Samenergusses möglich.
    Es ist spontaner Geschlechtsverkehr ohne sonstige Vorkehrungen möglich.
  • Nachteile:
    Bleibende Unfruchtbarkeit, die praktisch nicht mehr rückgängig zu machen ist.
    Geringes Operationsrisiko (Nachblutung, Infektion).
  • Für wen geeignet?
    Für alle Männer, deren Familienplanung sicher abgeschlossen ist.
  • Zuverlässigkeit:
    Bei endgültig abgeschlossener Familienplanung ist die Sterilisation des Mannes wesentlich gefahrloser als die der Frau, in örtlicher Betäubung durchführbar und genauso sicher.
    Wie jede endgültige Entscheidung sollte jedoch auch die zur Sterilisation sehr sorgfältig abgewogen werden. Denn eine nicht vorhersehbare Änderung der Lebensumstände kann einen vorher ausgeschlossen erscheinenden Kinderwunsch plötzlich wieder Wirklichkeit werden lassen. 

 

 

 

Vasektomie-links

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Praxis 
Dr. Werner Unverdorben
FA für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
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